Gesellschaftszwang

Ein kleiner Liebesroman, welcher noch in der Entwicklung ist.

Prolog

Meine Lieben Damen und Herren,

Willkommen zu unserem Heutigen Stück. Wie Ihnen sicherlich auffallen wird, wird ihnen diese Art der Geschichte bekannt vorkommen, jedoch wird ihnen ebenso auffallen, dass diese Interpretation der Geschichte eine völlig neue sein wird.

Am Anfang ist Folgendes noch zu sagen. Die Geschichte geht um eine verbotene Liebe zwischen einem jungen Mann und einer jungen Frau. Doch diese Liebe wird von den Eltern nicht geduldet und das Leben des Pärchens hängt durch diesen Streit am seidenen Faden.

Doch wir fangen nicht ganz am Anfang der Geschichte an, Nein. Wir fangen dort an wo es erst richtig anfing sich in eine Spannende, Dramatische und Gefühlswechselnde Geschichte zu entwickeln.

Leonard ist die Person mit der Alles Anfängt. Er selbst ist ein altertümlicher, gut erzogener Geselle seiner Gesellschaft. Er selbst besitzt jedoch keinen großartigen Wert in seiner Gesellschaft, da er nur ein Student ist und selbst nur wenig Selbstwertgefühl besitzt. Sein Heimliches Hobby sind Gedichte und Gesang, also ein echter Romantiker.

Leonard glaubt an die echte Liebe. Er glaubt nur nicht daran, dass er sie jemals empfinden würde, bis zum entscheidenden Tage, der sein und auch Rosalias Leben veränderte.

Alles hat einen Anfang

Wie schon angesprochen ist Leonard sehr Altertümlich und besuchte deswegen einen Maskenball, welcher nur einmal im Jahr stattfand. Als er auf diesen Ball kam war ihm wie immer klar, dass er wieder nur weiter Inspiration sich suchen würde. Er setzte sich also wieder an einen Tisch in der Oberen Kapelle und schaute unten den Tanzenden Leuten in ihren Traumhaften alten Gewändern zu. Er Fand diesen Anblick so inspirierend, sodass er sofort anfing diesen Moment auf einer Bleistiftzeichnung festhalten zu wollen. Also holte er sein Notizbuch heraus und fing an zu zeichnen.  Doch sein Zeichnen wurde durch ein unhöfliches rufen unterbrochen. Leonard wurde von jemanden angepöbelt. Diese Person war einen guten Kopf größer als er und passte in diese Kulisse nicht hinein. Er trug einen Modernen und sehr auffälligen Anzug mit Pailletten, welcher ein bisschen an Elton John erinnerte. Leonard konnte ihn deswegen auch nicht wirklich ernst nehmen, blieb aber dennoch höfflich und fragte ihn was los sei. Er daraufhin, was starrst du denn so da unten den Frauen ins Dekolletees? Leonard war innerlich komplett geschockt und konnte kaum reagieren.

Leonard  Ich schaue doch den Damen nicht in ihre Dekolletees. Ich betrachte dieses schöne Ambiente und erfreue mich an seinem Anblick.“.

Daraufhin ergänzte er nur noch: Ach mach doch was du willst du komischer Kauz.“. Und ging mit komplett verdutzen Ausdruck. Doch Leonard ließ sich einfach nicht aus seiner Inspiration rausbringen und fing sofort wieder an zu zeichnen. Jedoch glaubte er seinen Augen nicht was sie sahen. Er war einfach nur erstaunt und stand wie versteinert da. Eine wunderschöne Frau stand da. Sie sah aus wie eine Prinzessin und er konnte es einfach nicht glauben. Er war noch erstaunter, als diese Wunderschöne Frau zu ihm hinaufschaute, ihn in seinem schlichten grauen Anzug sah, und anfing zu lächeln. Leonard verstand nicht, warum sie ihn anlächeln würde und blieb erstmal oben stehen. In seinen Gedanken philosophierte er über das Aussehen der Frau.

Sie hat ein schönes Pinkes Kleid mit wunderschönen weißen Rusch und auch wunderbaren Verzierungen am Kleid an. Ihre Maske ist genauso sagenhaft wie ihr Kleid. Eine Schwarze Maske mit Goldenem Rand, einer schönen Rusch Verzierung an der Oberseite dieser, dazu noch goldene und schwarze Rosen in den verschiedensten Größen und über der Nase ein schöner Schwarzer Edelstein der dieser Maske das Gewisse etwas verleiht. Und dann noch Ihre Augen. Diese wunderschönen dezent grünen Augen. Einfach nur zum Verlieben. Ihre Haare runden das Ganze noch ab. Sie hat wunderschöne Schwarze, lange, Lockige Haare, welche einfach das Gesamtbild im gesamten abrunden.

Leonard fragte sich, was nun diese sagenhafte Frau nur mit ihrem Lächeln gemeint haben, könnte und schaute wieder zu ihr nach unten. Sie stand nun alleine unten und sah sehr verloren aus. Keiner wollte mit ihr tanzen. Doch ich habe nicht genug Mut herunterzugehen und sie nach einem Tanz zu fragen. Bis es kam, wie es kommen musste. Der Elton John verschnitt fing an sie anzugehen, was ihr Augenscheinlich sehr unangenehm war. Leonard konnte nicht anders als zu reagieren und versuchen sie aus dieser Situation herauszubekommen.

Der große Held Leonard

Leonard ging also nach unten und schob diesen Elton auf Seite.

Leonard  Entschuldige, dass ich so lange gebraucht habe. Willst du jetzt immer noch mit mir tanzen?“?

Die Frau total erfreut und erleichtert, dass sie jemand rettete.

Frau       Aber natürlich, der gute Mann hier wollte sicherlich nicht dir das Recht nehmen mit mir zu tanzen, oder sehe ich das Falsch?“?

Elton      Natürlich nicht. Entschuldigt mich.“.

Als diese Person verschwand sind die beiden gemeinsam auf die Tanzfläche verschwunden.

Leonard  Entschuldigung, dass ich dir nun diesen Tanz so aufzwinge, das war nicht meine Absicht. Jedoch konnte ich dies nicht ignorieren, dass er nicht erkannt hatte, dass du keinerlei Interesse an ihm gezeigt hast.“.

Die Frau fing an verlegen zu schmunzeln

Frau       Du hast mir mein Leben gerettet. Ich meine ich hatte keinen Tanz mit diesem Vollidioten ausgehalten. Danach wäre ich sicherlich gestorben.

Natürlich verriet sie nicht, dass sie insgeheim sogar gehofft hatte, dass Leonard sie zum Tanz auffordern würde. Denn ein paar Sekunden bevor dieser Kerl sie ansprach dachte sie folgendes…

Ach warum bin ich eigentlich hier? Ich meine es ist immer das gleiche. Ich bin hier und werde von irgendwelchen Leuten dumm angemacht und gehe dann wieder, ohne mit jemandem wirklich schön getanzt zu haben. Aber nur Mut. Gehen wir mal wieder Rein und schauen, ob es diesmal vielleicht anders ablaufen könnte. Und dann sah ich diese eine Person. Oben auf der Empore, wie sie irgendwas an ihrem Block zeichnete. Sie wirkte sofort sympathisch und ich konnte mir mein Lächeln nicht verkneifen, als sie mich ansah. Dieser unscheinbare und doch aufregende Anzug. Diese Aussagekräftige Maske und die Gesichtszüge unter dieser. Mir war klar, dass ich mit dieser Person tanzen möchte, also habe Ich mich in der Hoffnung, dass sie mit mir Tanzen würde an den Rand der Tanzfläche gestellt. Und nun hat sie mich auch noch vor diesem Idioten gerettet.

Leonard  Dann bin ich ja froh, dass dies nicht so geschah. Wir wollten doch nicht einen Leichenwagen rufen wollen.“.

Frau       Nein, natürlich nicht. Was hast du eigentlich dort oben gemacht?“?

Leonard  Nichts weiter Interessantes. Ich habe ein bisschen auf meinem Block gezeichnet. Ich komme eigentlich nur her, da ich diese Inspiration der Veranstaltung in mir aufnehmen möchte und es einfach genieße, dass es auch noch so altertümliche Veranstaltungen gibt.“.

Frau       Echt? Ich bin eigentlich aus einem Ähnlichen Grund hier. Ich versuche dem Modernen Stressigen Alltag zu entfliehen. Und hoffe natürlich auch eine nette Bekanntschaft zu machen. Darf ich eigentlich auch nach deinem Namen Fragen?“?

Leonard  Natürlich, verzeih mir, dass ich mich nicht vorgestellt habe, ich war zu sehr in der Rolle mit dir hier zu sein. Mein Name ist Leonard. Darf ich auch nach deinem Namen fragen?“?

Frau       Nein, erst Tanzen wir noch zu ende, sonst hast du ja gar keinen Grund mehr mit mir weiter zu Tanzen. Einen Tanz noch und dann verrate ich dir auch meinen Namen.“.

Leonard  Warum denken sie Gute Frau, dass ich sie wieder Alleine am Rande der Tanzfläche stehen lassen könnte, nachdem wir so schön getanzt haben. Natürlich tanze ich weiter mit ihnen wen sie dies Wollen. Ihr Wunsch sei mir Befehl.“.

Die Frau lachte nur ganz herzlich und fing mit ihm einen zweiten, diesmal langsamen Tanz an.

Leonard  Also da ich ihren Namen ja nicht kenne muss ich was Anderes von ihnen erfahren. Fangen wir mal mit dem Kleid an. Woher hast du dieses Fantastische Kleid her?“?

Frau       Das hat mir meine Mutter zu meinem Geburtstag geschneidert. Sie ist erfolgreiche Modedesignerin. Jedoch ist es nicht so gut zum Tanzen geeignet.“.

Leonard  Dafür machst du das aber sehr gut.“

.

Auf Wiedersehen Rosalia

Den zweien ist gar nicht aufgefallen, dass sie inzwischen fast die gesamte Tanzfläche für sich hatten, da jeder dieses Bild von dem wunderschönen Prinzen und seiner sagenhaften Prinzessin, in ihrem langsamen Walzertanz, nicht unterbrechen wollte. Natürlich wurde dies auch gefilmt.

Leonard  Du musst es sicherlich gewohnt sein im Mittelpunkt zu stehen, oder?“?

Frau       Erstaunlicherweise nicht. Im Gegenteil, ich liebe es, wenn ich anonym bleiben kann.“.

Leonard Naja, dafür hast du eindeutig das Falsche Kleid an.“.

Frau       Okay, da muss ich dir recht geben.“.

Leonard  Was machst du eigentlich gerne in deiner Freizeit? Also bei mir hast du ja schon das Zeichnen als eine Meiner Leidenschaften herausgefunden. Miss Sherlock Holmes.“.

Frau       Entschuldige ich wollte dich nicht damit irritieren. Ich zeichne auch, und daher wusste ich, was das für ein Blick von dir war. Den habe ich auch, wenn ich zeichne. Was ich auch liebend gern mache ist Singen. Da ist jedoch mein Vater nicht so positiv darüber eingestellt.“.

Leonard  Wenn wir uns nochmal sehen sollten singen wir mal gemeinsam etwas. Ich singe nämlich auch sehr gerne.“.

Was die beiden nicht gemerkt haben war, dass es nun schon keine Musik mehr zum Tanzen gab und sie inzwischen alleine im Ballsaal waren. Die Frau schaute erschrocken auf die Uhr.

Frau       Entschuldige ich muss gehen. Es tut mir leid.“.

Sie lief Richtung Tür. Doch Leonard ging ihr hinterher.

Leonard  Warte werde ich dich wiedersehen?“?

Frau       Vielleicht beim Singen meines Lieblingsliedes hier in einer Bar. Rosalia! Du hattest mich ja nach meinem Namen gefragt. Ich heiße Rosalia!“!

Und weg war sie. Das Einzige was Leonard blieb war die Aussage mit dem Singen in einer Bar und die Maske von ihr. Welche sie verloren hatte, als sie nach draußen rannte.

Unnötig, aber Interessant

Und dort war nun der Anfang unserer Geschichte. Was Leonard jedoch noch nicht wusste war, dass Rosalia aus einem sehr strengen Elternhaus stammt. Den Eltern war es auch egal, dass Rosalia schon 19 Jahre alt ist. Sie war ihr Kind und sie hat das zu machen, was ihr die Eltern vorschreiben. Deshalb schlich sie sich auch an diesem Abend aus dem Haus und wusste, dass die Eltern gegen 23:00 Uhr nochmal in ihrem Zimmer nachschauen würden. Immer genau 23:00 Uhr. Keine Minute früher oder Später. Und das war der Grund ihres Verschwindens. Jedoch weiß das unser lieber Leonard noch nicht. Und er versucht sie nun zu finden. Denn was die beiden noch nicht wussten, obwohl es jede andere Person im Ballsaal schon gesehen hat, dass sie sich schon jetzt ineinander verliebt haben.

Doch was nun? Wie werden die zwei nun zueinander finden und was ist der Grund, warum ihr Leben in Gefahr sein wird? Alles hat seine Zeit mein Lieber Leser. Die Liebe Findet man auch nicht innerhalb einer Stunde. Sie findet normalerweise dich.

Das Leben von Rosalia

In der Zwischenzeit ist unsere Rosalia auf den Weg nach Hause um sich in ihr Zimmer zu schleichen. Sie hat noch genau sieben Minuten, bevor die Eltern in ihr Zimmer kommen.

Rosalia    Mir tut Leonard so leid. Ich musste ihn einfach stehen lassen und konnte ihm noch nicht mal meinen Namen in Ruhe sagen. Werde ich ihn jemals wiedersehen? Misst ich habe ihm keinen Anhaltspunkt gegeben, wo wir singen wollen. Wie soll ich ihn nun wiederfinden?“?

Doch was unsere Rosalia noch nicht bedachte ist, dass sie nun nur noch zwei Minuten hat um in ihr Zimmer zu klettern. Das Haus ist fast ein ganzes Schloss, es wäre fast einer Prinzessin würdig. Und ebenso kommt es für sie einem Gefängnis gleich. Sie musste sich wie bei einem Ausbruch ein Seil aus ihrer Bettwäsche machen, damit sie aus ihrem Fenster klettern konnte. Und nun muss sie das Ganze ebenso wieder hinauf. Hoch bis in den ersten Stock hoch. Und das in nur Zwei Minuten. Und das Kleid hat sie auch noch an.

Sie klettert um ihr Leben, da sie sonst kein Leben mehr hätte, wenn die Eltern das herausfinden würden, dass sie ohne ihre Erlaubnis einfach auf einen Maskenball ging. Sie schaffte es echt nach oben, doch dann ging schon die Türklinke nach unten und die Eltern wollten in ihr Zimmer. Aber zum Glück konnte sie sich noch ins Badezimmer retten. Die Mutter haben wir schon gehört ist eine Erfolgreiche Modedesignerin. Ihr Name ist Marie Agreste. Der Vater, Namens Gabriel Agreste, von Rosalia ist der Besitzer der Modemarke seiner Frau und noch vieler weiterer Marken. Er ist eine Art Marketingexperte und besitzt mindestens drei Großfirmen.

Gabriel    Rosalia, können wir reinkommen?“?

Rosalia    Ich bin im Badezimmer, ich brauche noch einen Moment.

Die Eltern von ihr betreten das Zimmer und machten das Fenster zu. Rosalia war zum Glück schnell genug und nahm das Bettlackenseil mit ihn das Badezimmer und versteckte es zusammen mit dem Kleid in der Badewanne.

Rosalia    Guten Abend Mutter. Guten Abend Vater. Wie kann ich Ihnen weiterhelfen?

Marie      Du weißt doch, wir schauen nur ob du auch wirklich daheim bist Tochter.“.

Rosalia    Verzeiht ich vergaß.“.

Gabriel    Ebenso wollte ich dich daran erinnern, dass du morgen Ausgeschlafen und Fertig zum Fotoshooting um 10 Uhr unten im Foyer sein musst. Wir wollen die neue Kollektion deiner Mutter aufnehmen und benötigen dafür Bilder, die wir in unseren Katalog stellen können.“.

Rosalia    Jawohl Vater. Ich werde morgen pünktlich erscheinen.“.

Und somit war das Gespräch zwischen den Eltern und Rosalia beendet und die Eltern schlossen nun die Tür zu. Welche erst wieder morgens aufgeschlossen wird.

Das Leben unseres Romeos Leonard

So nun ist die Frage was macht unser Kleiner Romeo jetzt? Lass es uns doch mal sehen wie er nun handelt. Er hat einen Namen, eine Maske, und einen Grund sie zu finden, auch wenn er es nicht weiß, aber wir als Leser wissen es.

Leonard  Und weg ist sie. Rosalia ein so wunderschöner Name. Ich muss sie finden. Sie deutete an, dass ihre Mutter Modedesignerin ist, doch es gibt doch so viele Modedesigner, also diese Spur kann ich ignorieren. Sie wollte mit mir Singen. Das könnte eine Spur sein. Doch nur wo? Es gibt mindestens dreißig Möglichkeiten wo das sein könnte. Und das nächste ist wann.“.

Leonard macht sich wieder auf den Heimweg in seine Kleine Studentenwohnung, welche er nur mit seinem eigenen Leben und seiner Fantasie bewohnt. Seine Räumlichkeiten sind Trostlos und leer. Er besitzt eigentlich nicht viel. Ein Bett, einen Schrank, einen Schreibtisch und seine Kunstmaterialien. Ebenso hat er sich auch eine Art Karaoke Platz in seinem Zimmer eingerichtet. Jedoch hat es nicht wirklich Platz in seiner ein-Zimmer-Wohnung. Er selbst ist auch schon wieder in seinem alten Ablauf verfallen, was für ihn heißt, dass sein Trostloses Leben nun wieder weitergeht. Nach einer kleinen Unterbrechung dieser Fantastischen Ballnacht. Jedoch konnte er nicht aufhören zu überlegen welche Bar seine Rosalia nun gemeint haben könnte. Also Schlief er mit dieser Frage ein.

Am Nächsten Morgen überlegte seine Rosalia ebenso, wie sie ihn kontaktieren kann, da auch sie nichts außer seinen Namen kannte. Sie schaute nach Karaokebars in der Nähe, welche irgendeine Verbindung zu ihr haben könnte und fand tatsächlich eine. Der Name der Bar war Rose und sie ist nicht weit weg vom Ballsaal. Sie hoffte jedoch, dass er sie irgendwie anders kontaktieren könnte.

Nichts ist ohne Zufall

Doch unser Leonard ging nun erstmal zu seinem Nebenjob als Fotograph zu einem großen Modeproduzenten. Es war ein Privattermin und er muss zu diesem Produzenten nach Hause. Da der Fototermin um 10 Uhr angesetzt war, war er schon um 9 Uhr dort und fing an seine Ausstattung aufzubauen. Er Klingelte an diesem riesigen Schloss, was der Besitzer bescheidend nur Haus nannte und bekam nochmal etwas genauere Informationen welche Art Photographien er haben möchte.

Rosalia machte sich in der Zwischenzeit schon mal oben in ihrem Zimmer soweit zurecht, dass sie runter zur Maske gehen konnte. Sie hatte jedoch nur noch den Ballabend im Kopf.

Sie lief an Leonard vorbei und stoß ihn ausversehen zur Seite. Er ließ das eine Stativ ausversehen fallen und Rosalia hebte es ihm auf.

Sie schauten sich beide tief in die Augen. Leonard war leider sehr schüchtern und konnte nur noch stottern, da er sehr nervös war. Es war der Auftrag seines Lebens, da es seine Umstände verbessern könnte.

Leonard  Kein Problem. Es war auch mein Fehler. Ich hätte besser aufpassen können. Verzeihen sie mir.“.

Rosalia    Machen sie sich nichts draus. Ich kenne das Problem. Ich bekomme auch nie etwas ohne Fehler hin. Deshalb schminke ich mich ja auch nicht selbst, sondern gehe zum Maskenbildner.“.

Leonard  Dann müssen sie wohl das Model sein, welches ich Photographien werde. Dann möchte ich sie nicht weiter Aufhalten.“.

Rosalia    Ach sie halten eigentlich so nur sich selbst auf. Bis später Herr.“.

Leonard  Herr Artist. Ich weiß passt zu meinem Nebenjob.“.

Rosalia    Dann bis später Herrher Artist.“.

Und nun gingen die Zwei wieder getrennte Wege, ohne zu wissen, wer der andere eigentlich ist. Das Fotoshooting fing an und Leonard konnte Rosalia nicht aus den Kopf bekommen, jedoch ging es Rosalia ebenso mit Leonard. Doch sie waren so in Gedanken, dass sie sich gegenseitig nicht erkannten. Doch Leonard viel auf, dass er Rosalia irgendwoher kannte und fragte sie nach dem Fotoshooting, ob sie schon mal bei einem Ball oder in einer Karaokebar gewesen sei. Jedoch antwortete sie mit Nein, da ihr Vater Gabriel nebendran stand und sie das Haus nicht verlassen durfte. Woraufhin er enttäuscht nur antwortete, dass es sich wohl um eine Verwechslung handeln würde. Er nahm noch das Geld von Gabriel an und Gabriel machte ihm ein Angebot.

Gabriel    Hören sie mal zu Herr Artist. Ihre Arbeit ist echt einwandfrei. Ihre Pünktlichkeit hervorragend. Ihre Person ist auch angenehm. Mit anderen Worten würde ich sie gerne als Fotograph in meiner Firma anstellen.“.

Leonard  Ich fühle mich geschmeichelt, jedoch muss ich ihnen vorher noch sagen, dass ich keinen Abschluss in Photographie gemacht habe, sondern ein Student auf Kunst bin.“.

Gabriel    Das macht nichts. Wie gesagt, das Angebot mit der Festeinstellung in meiner Firma als Fotograph besteht. Jedoch müssen sie sich entscheiden, entweder das Studium, oder die Festanstellung.“.

Leonard  Das ist schwer. Das Kunststudium war schon immer mein Traum und ich brauche auch nur noch zwei Semester dann wäre ich fertig.“.

Gabriel    Wie gesagt, das Angebot steht. Ich lasse es bis zum nächsten Fototermin bestehen, bis dahin haben sie Zeit sich zu entscheiden.“.

Leonard  Ich danke ihnen. Bis zum nächsten Termin Herr Agreste.“.

Und mit diesen Worten verabschiedete sich Leonard und machte sich zu seiner Vorlesung auf. Nach der Vorlesung wurde er von einem Kollegen von ihm angesprochen der ihm sagte, dass er mit einer Frau getanzt habe, die Ahnung von Mode haben muss. Als Leonard Frage, wie er draufkomme antwortete er nur…

Kollege    Das Kleid was sie trug ist aus einer Kollektion, welche nie veröffentlicht wurde. Dieses Kleid ist ein echtes Sammlerstück und ist echt Selten. Es wurde von Marie Agreste entworfen und von Gabriel Agreste als Einzel Produktion produziert. Das Kleid war ein Geschenk von der Mutter für ihre Tochter. Jedoch weiß keiner, ob es noch in Familienbesitz oder in Fremden Händen ist. Jedoch hast du die Person gefunden.“.

Leonard  Das ist ja ein Zufall. Ich habe heute mein Erstes Fotoshooting bei Herr Agreste gehabt und er bot mir eine Festanstellung an, da er mit mir sehr zufrieden war.“.

Kollege    Ja, was ein Zufall.“

. In der Bar Rose

Kollege    Du, du fragst dich ja immer noch, wo du diese Rosalia treffen könntest. Ich kenne eine Karaokebar, die nicht wirklich weit von der Ballhalle ist und der Name ist, Achtung, halt dich fest, Rose. Vielleicht ist es ja eine Spur. Ich würde heute Abend da vielleicht mal vorbeischauen.“.

Leonard  Das hört sich nach einer heißen Spur an, ich glaube ich schaue dort mal zur gleichen Zeit wie gestern vorbei. Ihr Lied kenne ich ja zum Glück.“ .

Also wartete Leonard bis abends auf seine Rosalia und hoffte, dass sie überhaupt kommen würde. Er Saß schon seit mindestens einer Stunde da und fand sie nicht. Doch bis jetzt kam noch keiner der ihr Lied sang. Also dachte er sich er mach mal den ersten Schritt und singt ihr Lied. Also stand er als extrem Schüchterner Mensch auf der Bühne und sang das Lied Sweet Caroline in der Hoffnung, dass sie da ist da und würde es hören würde. Ab dem zweiten Refrain wusste er, dass sie da ist den es rief eine wunderschöne Grünäugige, langhaarige, Braunhaarige Person seinen Namen und kam zu ihm auf die Bühne. Danach wurde aus dem Solo ein Duett und er fand seine Rosalia. Von diesem Moment an war ihnen bewusst, dass es kein Zufall sein konnte, dass sie sich getroffen haben. Sie wussten, dass das Suchen ab jetzt ein Ende hat. Denn sie haben sich gefunden. Sie sind zusammen und der Rest der Welt kann untergehen. Sie leben für sich selbst und interessieren sich nicht für andere. Wie schon gesagt, die wahre Liebe findet dich. Du selbst wirst die nicht finden.

 Unserem Leonard war dies Klar und er konnte sein Glück nach Ende des Liedes nicht zurückhalten und gab seiner Rosalia einen romantischen, langen, liebevollen Zungenkuss. Ab diesem Moment war nun beiden eines Klar. Sie wollen nie wieder ohne das andern Sein. Denn dieses Leben wäre nicht lebenswert.

Was Leonard jedoch noch nicht bemerkte ist, dass es die Tochter von Gabriel und Marie Agreste war. Was ihm aber später noch leider auf eine harte Probe der wahren Liebe stellen wird.

Und wieder auf und davon

Den restlichen Abend über verbrachten sie in den Armen des jeweils anderen. Sie waren ein so schönes Paar, das einfach von jedem Bewundert wurde. Jedoch wurde diese schöne Zeit wieder von einem Glockenschlag unterbrochen.

Rosalia    „Es tut mir leid, ich muss wieder gehen.“

Leonard  „Was, habe ich was Falsches gesagt oder so?“

Rosalia    „Nein Leonard, es liegt nicht an dir. Das ist leider meine Schuld. Ich werde es dir bei Gelegenheit erklären. Aber jetzt muss ich erstmal gehen. Es tut mir leid.“

Leonard  „Wann wollen wir uns wiedersehen Rosalia? Sagen wir am Donnerstag um die Gleiche Uhrzeit?“

Rosalia    „Das hört sich nach einem ausgezeichneten Plan an Leonard. Ich zähle jede einzelne Minute bis dahin.“

Und wieder war sie einfach verschwunden. Leonard weiß bis jetzt noch nicht, was er von dieser Flucht halten soll und hat sich fest vorgenommen sie am Donnerstag dies zu fragen, jedoch muss Leonard sich erstmal selbst eine Wichtige Frage beantworten, denn Morgen, also am Mittwoch ist das nächste Fotoshooting bei Herrn Agreste Daheim und er ist sich noch nicht ganz sicher, ob er die angebotene Festanstellung, oder den Traum eines Künstlers verfolgen soll, deshalb schläft er nochmal eine Nacht darüber.

In der Zwischenzeit lief wieder bei Rosalia das gleiche geschehen ab, wie auch am Vortag. Die Eltern kamen in ihr Zimmer, sagten ihr ihre Pflichten für den nächsten Tag und gingen wieder aus dem Zimmer und schlossen es ab.

Die Wendung des Lebens unseres Leonards

Der nächste Tag verlief für beide gleich. Die vermissten den jeweils anderen und hofften ihn am nächsten Tag wieder zu sehen, jedoch war ihnen ja nicht klar, dass sie sich schneller wiedersehen würden, als sie es erst dachten. Unser Leonard ging wieder ohne Elan und voller Gedanken an Rosalia und der Festanstellung ins Badezimmer, währenddessen dachte Rosalia ebenso an ihren geliebten Leonard und hoffte, dass ihre Eltern, wenn es ein günstiger Moment sein sollte, Verständnis zeigen würden. Unsere beiden Hauptprotagonisten lieben sich, wie uns schon aufgefallen ist, doch wie könnte diese Geschichte nun weitergehen?

Ich meine die Eltern von Rosalia können doch unmöglich etwas gegen unseren Sympathischen Leonard haben, oder?

Leonard ging also wieder zu dem Haus der Agrestes und klingelte an der Tür. Zufälligerweise öffnete aber nicht Gabriel. Nein, auch nicht Marie. Nein es war Rosalia, die erstaunt dastand und ihren Augen nicht glaubte.

Rosalia    „Warte Leonard, du warst doch schon letztens mein Fotograph, oder?“

Leonard  „Ja, Rosalia, ja. Das kann doch kein Zufall sein.“

Rosalia    „Aber Leonard, bitte lass uns immer noch hier nur als Arbeitskollegen erscheinen. Ich werde das alles noch erklären.“

In genau diesem Moment erschien der Vater.

Gabriel    „Was musst du Leonard den noch erklären?“

Rosalia    „Ich werde ihm noch erklären, wie er mich in den verschiedenen Kleidern am besten Belichten sollte, Vater.“

Gabriel    „Mach dir deswegen keine Sorgen Tochter. Wir haben doch deswegen unsere Experten im Haus, außerdem weiß Herr Artist genau was er macht. Nicht wahr Herr Artist?“

Leonard  „Guten Morgen Herr Agreste, zumindest denke ich das.“

Marie      „Natürlich wissen sie das Herr Artist. Die letzten Bilder waren einfach exzellent. Sie betonten richtig die Aussage meiner Kollektion, vielen Dank nochmal.“

Gabriel    „Viel zu bescheiden der junge Mann. Rosalia, du musst noch zur Maske, wir wollen ja Herrn Artist nicht warten lassen.“

Rosalia    „Natürlich nicht. Ich mache mich gleich auf den Weg.“

Gabriel    „In der Zwischenzeit können wir ja schon mal über das Angebot von letzter Woche reden Herr Artist. Folgen sie mir bitte in mein Büro.“

Unser lieber Leonard verstand die Welt nicht mehr. Wie konnte er Rosalia am letzten Termin nicht erkennen und warum sollte sie ihn auf Abstand halten? Er hat doch nichts falsch gemacht gestern, oder? Aber jetzt folgte er erstmal dem sehr Kaltherzigen Vater in sein Büro. Was er nicht wusste ist, dass die Eltern nicht ohne Grund ihre Tochter so behandeln wie sie sie behandeln, aber alles zu seiner Zeit. Ich wollte euch nur etwas neugierig machen.

Gabriel    „So Herr Artist, haben sie sich schon entschieden? Falls nicht kann ich ihnen nur sagen, dass ihr Gehalt nicht gerade schlecht ausfallen würde. Ich hätte gesagt, dass sie Pauschal ein Angebot von ca. 4.500 Euro netto im Monat verdienen könnten, wenn die Fotos genauso exzellent aussehen, wie bei ihrem ersten Fotoshooting.“

Leonard  „Oh em…“

Gabriel    „Wir können auch gerne 5.000 Euro draus machen, wenn ihnen das nicht genug ist. Wir wollen sie unbedingt bei uns im Team haben. Wir sind sehr zufrieden mit ihnen.“

Leonard hatte nun ganz andere Gedanken im Kopf. Er dachte sich, dass das fast das zehnfache seines jetzigen verdienst im Monat sei. Er hoffte, dass er diese Entscheidung nie bereuen würde, aber er entschied sich dazu zu der Festanstellung ja zu sagen. Vor allem, nachdem er mitbekam, dass er seine geliebte Rosalia fotografiert.

Leonard  „Ich bin ehrlich zu ihnen. Es ist eine sehr schwere Entscheidung für mich, aber ich werde zu der Festanstellung ja sagen, jedoch fühle ich mich mit diesem enorm hohen Gehalt auch nicht wohl.“

Gabriel    „Ach kommen sie, kaufen sie ihrer Freundin was Schönes davon. Ich meine sie machen eine gute Arbeit und die würde ich bei anderen Leuten sogar noch besser bezahlen, als ich das jetzt bei ihnen mache.“

Leonard  „Vielen Dank, Herr Agreste, dann kann ich wohl nur mich mit meiner Arbeit und meinem Lächeln bei ihnen bedanken.“

Gabriel    „Nach dem Fotoshooting können sie nochmal zu mir hier hoch ins Büro kommen und den Vertrag unterzeichnen.“

Leonard ging mit einem total Dankbaren „Ja gerne“ aus der Tür des Büros. Er wird nun sehr gut dafür bezahlt, dass er seine Geliebte Rosalia fotografieren darf, dafür würde er sogar gar nichts verlangen wollen, außer Zeit mit ihr. Jedoch war ihm noch nicht klar, was dies für eine Bürde für ihn sein würde.

Jedoch störte es ihn im jetzigen Moment nicht. Er konnte seiner Geliebten nah sein und wurde dafür nun auch noch bezahlt.

Ihn seiner Pause setzte sich Leonard auf eine Bank draußen in der Sonne und zeichnete in seinem Notizbuch ein bisschen. Kurze Zeit danach kam Marie vorbei und schaute ihm ein bisschen zu.

Marie      „Du zeichnest echt gut. Lass sie mich raten sie machen momentan ein Kunststudium und haben noch ungefähr 1 Jahr, bevor sie es beendet haben, oder?

Leonard  „Woher wissen sie das?“

Marie      „Ich habe dasselbe durchgemacht. Ich wollte eigentlich Architekt werden, aber danach kam Gabriel und ich fing an mein Leben auf den Kopf zu stellen. Und um ihn zu unterstützen fing ich an Modedesignerin zu werden. Jedoch habe ich es im Nachhinein nicht bereut. Ich meine ich bin nun mit einer der Bekanntesten Designer hier in Deutschland und das kann ich nicht mit einer kleinen Architektin vergleichen. Also mit anderen Worten ist es sicherlich keine schlechte Entscheidung dich unserer Firma anzuschließen. Und deinen Traum kannst du bei mir als Designhilfe immer noch ausleben, oder in deiner Freizeit, wo du dennoch etwas mehr haben dürftest, als du sie jetzt vielleicht hast. Aber ich entscheide schon wieder über andere Leben. Bist du denn zufrieden mit dieser Entscheidung.“

Leonard  „Schon. Ich meine ich mache das eigentlich für eine wunderschöne Frau und das unser Leben etwas entspannter sein könnte. Und momentan habe ich schon ein Problem alleine über die Runden zu kommen.“

Marie      „Ich habe das auch für meinen Mann gemacht. Wenn sie die richtige ist wird das vermutlich auch die Richtige Entscheidung sein. Hab nur Mut Leonard. Übrigens nenn mich gerne Marie, ich bin da etwas entspannter, als mein Mann, jedoch liegt das vielleicht daran, dass ich nur die Mode entwerfe und nicht auf dem Markt vermarkten muss.“

Leonard  „Vielen Dank Marie. Ich fühle mich jetzt sogar noch mehr in meiner Entscheidung bestärkt. Ich mache das Richtige. Ich fühle es. Aber ich muss nun wieder weiter an die Arbeit. Ihre Tochter möchte ja auch fertig werden und noch ein bisschen Freizeit haben.“

Marie      „Unsere Tochter stört das nicht. Sie hat an einem Tag mit Fotoshooting keinerlei andere Termine. Das Planen Gabriel und Ich immer so ein, da sie dann auf den Fotos immer etwas entspannter wirkt. Bis demnächst Leonard.“

Leonard verabschiedete sich genauso freundlich von Marie und war erstaunt, dass sie so viel offener ist, als Gabriel. Er wollte eigentlich mit Rosalia nochmal über das geschehen am Vortag sprechen, jedoch hielt sie ihn auf Abstand. Dies war der Grund, warum er ihr einen Zettel schrieb und ihn ihr ganz vorsichtig und im geheimen zusteckte. Nach dem Fotoshooting machte Leonard sich auf die Entscheidung seines Lebens gefasst. Er musste nochmal zu Gabriel Agreste in sein Büro kommen und mit ihm über den Vertrag reden. Er ging also die Riesige Treppe, welche eine Wunderschöne, symmetrische, halbrunde Villatreppe war hinauf in das riesige Büro. Leonard klopfte ganz vorsichtig an die Tür, da er niemanden stören wollte. Gabriel rief ihn aber sofort zu, dass er hereinkommen solle.

Gabriel    „Guten Abend Herr Artist. Und haben sie sich schon endgültig entschieden?“

Leonard  „Ja Herr Agreste. Ich sage der Stelle als ihr Fotograph zu.“

Gabriel    „Exzellent. Dann habe ich den Vertrag doch nicht ganz um sonst ausgedruckt. Er liegt hier auf dem Tisch. Ich hatte ebenso noch einen ganz anderen Gedanken. Sie sind ja vorher Student gewesen und wohnen vermutlich nicht gerade in einer großen Wohnung. Wir als Betrieb haben zwar noch keine Dienstwohnungen, aber ich könnte ihnen diesbezüglich noch ein Angebot machen. Wir haben erst letztens ein relativ kleinen Bungalow direkt nebendran für die ganze Fototechnik. Und ich könnte mir gut vorstellen, dass wir bei diesem Bungalow noch einen Anbau als Fotosaal bauen könnten. Was halten sie davon, dass ich ihnen dieses Haus ebenso zu ihrem Vertrag dazuschreibe und sie dieses Haus kostenlos bewohnen dürfen. Dann hätten sie keinerlei Probleme zur Arbeit zu kommen, da die Arbeit dann zu ihnen kommen würde. Und ein entspannter Fotograph ist der beste Fotograph.“

Leonard  „Das kann ich doch nicht von ihnen annehmen, ich meine ich verdiene mit diesem Gehalt schon mehr, als ich mir jemals vorstellen könnte und dazu wollen sie mir noch ein ganzer Bungalow anbieten? Das wäre zu viel, das kann ich doch nicht annehmen.“

Gabriel    „Nein, Nein, ich bestehe darauf. Außerdem ist es nur ein kleines 230 Quadratmeterhaus. Wir nutzen davon nur knapp zwei Räume, deshalb wäre es eine Verschwendung, wenn sie es nicht bewohnen würden.“

Leonard  „Dann kann ich nicht mehr machen, als meinen tiefsten Dank zu schenken.“

Gabriel    „Ich kann nur sagen, ich hoffe auf eine gute und erfolgreiche Arbeitsbeziehung. Meine Frau hat auch schon mit ihnen geredet?“

Leonard  „Ja, sie hatte mir das Angebot mit dem Modedesign gemacht.“

Gabriel    „Wunderbar. Wir wollen ja von keinem Studenten den Traum komplett zerstören, solche Menschen sind meine Frau und ich nicht.“

Leonard  „Vielen Dank.“

Gabriel    „Also bezüglich dem Haus, sie könnten schon am Montag einziehen, wenn sie das möchten. Der nächste Fototermin findet am Freitag statt. Das wäre dann ihr erster offizieller Arbeitstag, bezüglich dem Gehalt sie können schon das erstes Monatsgehalt nach diesem Arbeitstag erhalten, da sie sich dann auch besser um den Umzug kümmern können.“

Leonard war einfach über glücklich, dass er dieses Angebot angenommen hat. Er wird auch noch feststellen, dass Gabriel als Arbeitgeber angenehmer ist, wie als ein Schwiegervater.

Als Leonard wieder nach Hause ging hat er an diesem Tag nichts mehr erlebt, was sich zu berichten lohnen würde, weshalb wir nun nach der längeren Geschichte Leonards uns wieder auf Rosalia konzentrieren können.

Rosalia erhielt von Leonard einen Zettel während dem Fotoshooting, welches sie leider erst Abends nach dem gemeinsamen Abendessen mit den Eltern erst lesen konnte. Jedoch muss man eins zu diesen gemeinsamen Abendessen sagen, bei diesem Essen waren zwar alle Familienmitglieder gemeinsam an einen Tisch, jedoch wurde mit dem anderen nur gesprochen, wenn er etwas von dem Tisch benötigte wie Beispielsweiße einen Salzstreuer oder so. Doch heute war dies anders. Es entstand sogar ein lebendiges Gespräch zwingen den Familienmitgliedern.

Gabriel    „Was hältst du eigentlich von Leonard Marie?“

Marie      „Wenn er weiterhin so gute Arbeit macht müssen wir ihn unbedingt in die Familie aufnehmen. So ein liebeswerter, kompetenter und sympathischer Mann. Einfach sagenhaft was er leisten kann. Was sagst du eigentlich zu deinem neuen Fotografen Rosalia?“

Rosalia    „Er ist sehr kompetent.“

Gabriel    „Hört sich nicht überzeugt an Tochter.“

Rosalia    „Doch Vater, ich bin überzeugt, dass er dies alles ist. Jedoch habe ich als Model nicht viel mit ihm als Fotograf zu tun.“

Marie      „Ach mach dir nichts draus Rosalia. Wie du schon raushören konntest wirst du ihn nicht nur als Fotograf sehen.“

Doch was Marie und Gabriel noch nicht wussten war, dass sie sich ja schon längst kennen und sich sogar schon ineinander verliebt haben. Aber dies dürfen die Eltern natürlich auch nicht erfahren, da sonst Rosalias Leben nicht mehr so ablaufen würde, wie es jetzt abläuft. Es wäre sogar noch eingeschränkter als es jetzt bereits ist.