Gedichte

Freundschaft

Die Freundschaft hält,
Die Freundschaft bricht,
Ach gäb´s da nur ein Gleichgewicht.
Man hat sich gern und hasst zugleich,
Wie des Freundes Handlung weicht.

Er sagt dir nicht was er jetzt denkt,
Auch wenn er jed seiner Sorg ertränkt.
Doch jeder Hass, ob klein, ob groß,
Wird unser beider Freundschaft niemals los.
Sie hält von itz bis in die Ewigkeit,
Wie das Universum noch so weit.

Lyrik

Wir schreiben über viele Themen,
Doch aussprechen traut´s sich keiner.
Niemand will darüber reden,
Deswegen entwickelten sich die Schreiber.

Aus vielen Gattungen texten sie,
Epik, Lyrik, Dramatik. Das vergessen sie nie.
Doch mit der Romantik hat keiner gerechnet.

Sie kam aus dem goldenen Nichts,
und fand des volkes Angesicht.
Sie erzählt von Lust, List und der Reise,
Auf dass man nicht mehr möge hier weilen.

Sie vergoldet Flüsse im Sonnenschein,
Und verzaubert die Nacht mit Mondenschein.
Sie schreibt über die ungestillte Lust,
Und erzählt ebenso von ihrem Frust.

Jede Reise ist ein Geschenk,
Auch wenn man es gar nicht denkt.
Drum bleibt die Romantik schwer im Herz,
Und wird bleiben des Gesellschafts Wert.

Und bleibt uns dieses stehts bewusst,
Schlägt unser Herz mit Freudenslust,
Steht´s in unsrer Brust.

Träume

Jede Nacht vorm schlafen gehn,
Denke ich, was würd geschehn?
Was wäre gäb es dich und mich,
und nicht nur dieses dämlich Ich.

Wir würden Händchen haltend da stehn,
Und würden immer essen gehn.
Wir rufen uns Schatz, Honigtöpfchen,
Und wünschten uns Kinder oder Kätzchen.

Wir würden wohnen in Unserm Schloss,
Du und ich im Erdgeschoss.
Oben sind Gitarr, Klavier,
Und unten ruhen wir.
Und wenn mir nennt mein Herz ein Lied,
Wird es auch sofort gespielt.

Gejubelt und stolziert,
ist es nun passiert.
Wir leben wie der Prinz in Milch,
Doch passieren wird das sicher nicht.

Ist nur ein ausgespinnst der Sinne,
Die Leute müssen denken ich spinne.
Wünsch mir eine Beziehung? ja!
Mit meinem Mädchen? Das ist Klar!

Doch warum nur denken und nicht handeln?
Wir tun doch hier auf Erden wandeln!
Nicht in Gedanken oder Träumen,
Wo du das Leben nur kannst versäumen!
Dennoch werd ich es mich traun,
Und auf meine Hoffnung bauen.

Jeder bekommt sein verdient Glück,
Und das macht mich ganz verrückt.
Hoffentlich werden wir zusammen sein,
Und wären jeweils unser sein.

Für S.

Nebelwand

Mein Ziel habe ich nun erreicht,
Jetzt bin ich fast den Wolken gleich.
Gemeinsam mit ihnen steh ich hier,
Und wünschte mir das wären wir.

Dich seh ich noch mit Blick nach oben,
Ach würdest du noch bei mir wohnen.
Ich liebe dich noch immer  zu,
Und wünsch dir deine verdiente Ruhe.

Drum steh ich hier und schau herab.
In das Meer aus Nebelwand.

Mondesruf

Der Mond scheint hell am Horizont,
Die Sonn ist weg von unserm Ort.
Die Nacht so klar,
Die Stern so fern,
Ach hät ich dich nur hier so gern.

Das Licht des Mondes ruft mich zu dir,
Ach wärst du doch nur jetzt bei mir.
Ich würd dich lieben, bis zu den Sternen.
Auch wärst du weg in der weiten, weiten Ferne.

Unsere Liebe kennt kein Ende,
Doch meine Reise trennt unsere fährte.
Mich zieht es weg an ferne Orte,
Erfüllt von Herz und Licht,
Vermiss ich Dich.

Bei all den Orten denk ich nur an dich,
Jedes Werk so schön wie dein Gesicht.
Ich denk bei jeden Schritt an dich,
In des Mondes Abendlicht.

Sterne

Das Licht des Mondes strahlt so hell,
Ich rannte raus und das ganz schnell.
ICh musste das Spektakel sehn,
Und ne Rund spazieren gehn.

Ich nahm sein Licht im Herzen auf,
Während ich hier so lauf.
Am Himmel keine Wolk zu sehen,
Deswegen blieb ich erstmal stehen.
Ich war verliebt in die Sterne,
In der weiten, weiten Ferne.

Aus unsrer Sicht sind die nie Allein,
Doch aus Ihrer Sicht mögen sie es wohl sein.
Dennoch unbeschreiblich schön anzusehen,
Während wir weiter auf Erden gehen.

Mobbing

Wir gehen jeden Tag zur Schule,
Und sehen immer Opfer oder Schwule.
Doch setzten wir uns für sie ein?
Nein! Wir lassen das lieber sein.

Keiner will das Opfer sein,
Und lässt sie kämpfen, ganz allein.
Doch gibt es Leute welche helfen,
Die für diese Leute da sind.

Jedoch werden diese nie gewürdigt,
Sie werden eher verfolgt, und das ist traurig.
Also käpfen Sie lieber ganz allein,
Und hoffen keiner setzt sich für sie ein.

Sie wünschen den Helfern dies Unheil nicht,
Aber dennoch reicht das nicht.
Also stoßen sie die Helfer ab,
Sonst wird es für Sie knapp.

Die Zielscheibe zu spielen sind sie gewöhnt,
Bis der letzte schrei ertönt.
Ob er aus Hilfe oder Hass besteht,
Sieht man erst, wenn man die Reaktion versteht.

Er wollte nicht mehr das Opfer sein,
Also beendet er lieber seine Qualen. Ganz allein.

Auf seinem Abschiedsbrief geschrieben:
"Verschließt nicht die Augen vor dem was hier geschieht,
Und erklärt dem Mobbing hier und jetzt den Krieg.
Sonst werd ich nicht der letzte sein,
Und das kann nicht Sinn der Gesellschaft sein."

Arbeit

Die Nacht ist Dunkel,
Hört man munkeln.
Doch nicht unendlich, Nein!
Vergänglich muss sie Sein.

Doch immer wieder,
Kehrt sie hier her.
Und sagt hallo mit roter Front,
Und Adiou mit schwarzen Horizont.

Aber genauso wie Sie leben wir,
Wir stehen hier mit Weg und Ziel,
Auch wenn man oft auf die Nase fiehl.
Doch dies Interessiert uns doch nicht,
Denn das Handeln ist unser einzig Pflicht.

Wie der Dauerzyklus unsrer Zeit,
Stehen wir zum Handeln stehts bereit.
Blind vor Arbeit, wie ein Tier,
Raffen´s nicht und stehen hier.

Gewaltbereit

Siehst du mich hier am hellsten Tag,
Seh ich dich nicht, auch wenn ich´s mag.
Wir sind getrennt seit geraumer Zeit,
Doch bist du stehts gewaltbereit.
Du wetzt die Waffen immer zu,
Drum lässt es mir itz keine Ruhe.

Ich muss nun Reisen, weg von hier,
Sonst werd ich zum Gewohnschaftstier.
Ich reise los mit Musik im Herz,
Was dennoch bleibt, das ist mein Schmerz.
Es tut so weh dein Leid zu kennen,
Auch wenn wir uns endgültig trennen.

Doch ich kann das nicht auf ewig halten,
Drum lass ich itz die Taten walten.
Ich setz dem Lied die letzte Zeile,
Und spring itz min Hand und Seile,
In die Befreiung meinerselbst.
Auf dass es uns itz beid erhellst.

Schutzengel

Egal an welchen Ort ich bin,
Mein Schutzengel folgt mir dort hin.
Er hilft mir bei jedem Schritt,
Und folgt mir auch auf Schritt und Tritt.

Er entscheidet über meines Glück,
Und unterscheidet Fehler und Missgeschick.
Egal wie groß mein Sünd auch ist,
Du vergibst mir wie der heiligst Christ.

Dichtergedanken

Liebe, Sonne oder Frust,
Schlagen schwer in unsrer Brust.
Trifft uns eines dieser,
Sind wir nimmerfrohe Dichter.

Wir dichten über unsre Gedanken,
Und wollen hoch die Bohnenranken.
Doch ungespinnste meiner Sinne,
Auf das mein Herz aus Lust nur rinne.

Bleiben mein Gedankengut.
Egal ob Tapfer oder Mut,
Dies ist mein alleinig gut.

Unikat

Wir leben in der Wirklichkeit,
Und spüren Universum oder Zeit.
Doch interessieren wir uns für uns?
Nein, obwohl der Mensch die schönste Kunst.

Jeder Mensch ein Unikat,
Auf dass man einen finden mag.
Dennoch bleiben wir allein,
Auf der Such nach unsrem zweiten Teil.

Keiner dieser Unikate hier,
Würde passen gut zu mir.
Deshalb stehen wir Allein,
Und bleiben mit Federn, Zeiln daheim.

Winterfamilie

Der Winter mit gefrohrner Kraft,
Stehts in mir ein Feuer entfacht.
Das kleine Kind blüht auf in mir,
Und wir bauen schnell viel Schneegetier.

Ein Hund, ein Has, ein Schneeman,
An diesen kommt wohl keiner ran.
Mit Mantel und Zylinder,
Sieht er aus, als hät er Kinder.

Also bekommt der eisge Mann,
Eine Familie an die Seit heran.
Nun steht er da und lacht,
Bis das Frühlingsfeuer erwacht.

Doch leider schmillst er nun dahin,
Und läuft herrunter die Regenrinn.
Mit seiner Familie an seiner Seit,
Für seine persönlich Ewigkeit.

Musik oder Wissen

Tanzen, singen, springen,
Das die Herzen singen.
Sie lieben Melodisch klang,
Und der Körper tritt heran.

Er wil der Melodie nun horchen,
Und den Tanzstil nun erforschen.
Studiert die Menschen jederzeit,
Und ist für Wissen stehts bereit.
Selbst bei diesen schönem Klang,
Verspürt er verflixten wissensdrang.

Er bekommt ihn nicht vergessen,
Selbst durch tanzen oder sitzen.
Er ist der Sklave seiner selbst,
Er selbst den drang des Wissens pflegt.

Hafenklang

Ich laufe hier am Strand entlang,
Und lausche stehts dem Hafenklang.
Er schallt zwar stehts aus weiter Ferne,
Doch dennoch hört man ihn sehr gerne.
Das Horn berichtet: "Hier kommen wir,
In der Kasserne Bier für vier."

Bis es am nächsten Tag ertönt,
Dass sich stehts das Reisen lohnt.
Ermutigt durch die Meeresluft,
Ruft er stehts: "Die ferne Ruft."
Gesteuert von des Meeres klang,
Steuert er stehts unbefangen.

Ohne Ahnung was vor ihm liegt,
Fährt der Mann und lebt.
Und ich stolzier am Strand entlang,
Ohne jeglich unbefangen.
Alles muss geregelt sein,
Und das stört mich ungemein.

Denken

Wir machen viel, und dennoch nichts.
Wir schreiben viel, und sagen nichts.
Was machen wir?
Wir denken hier!
Und was ist Sinn und Zweck davon?
Tja, mit denken hat man nur gewonnen!

Kannst du nicht Werken oder Kochen,
Kannst du nicht schreiben oder reden,
Wird dein leben sehr verwochen.
Und du jammerst du hast kein Leben.

Ohne denken kann man nicht handeln,
Ohne handeln nicht die Welt verwandeln.
"Wir schreiben viel, und sagen nichts."
Aber nur aus eurer Sicht!

Wir sagen viel nur nicht mit reden,
Man kann auch anders Leut bewegen.
Unser geschrieben Wort,
Zählt mehr, an jedem Ort.

Missglück, Hass, Stress

Du denkst du hast das schönste Glück,
Tja leider ist es Missgeschick.
Alles was du anfasst,
Wird von leut gehasst.
Alles geht Kaputt,
Ich zerbrech bei diesem Druck.

Ich kann nich mehr vor lauter Stress,
Und dasgibt mir nun den Rest.
Ich kann nicht mehr,
Und will nicht mehr.
Soll ich es beenden im kalten Meer?

Warum nicht

Warum find ich liebe nicht,
Liegt es an dem Gesicht?
Ach ich versteh es nicht.

Bis es mir das Herze bricht,
Oder Messer hinein Sticht,
Ach ich vergess es nicht.

Ich liebe sie manchmal nicht,
Und deshalb bin ich oftens dicht.
Ach ich verletz nur mich,
Ach das will ich nicht.

Vögel

Von Vögeln wach gemacht ich wurde,
Drehen singend ihre Runde.
Frei fliegen sie hier herum,
Mein Herz macht einen Freudensprung.

Will fliegen mit ihnen hier entlang,
Ohne jeglich Gesellschaft drang.
Frei will ich bei ihnen sein,
Fliegen hier im Sonnenschein.

Keiner von ihnen muss alleine sein,
Und der schiefe Ton wird dir verzeihn.
Drum fühl dich frei,
Und Sorgenfrei.
Und leb entspannt,
Und Vogelfrei.

Realitätsflucht

Realität ist trocken und leer,
Deshalb kommen immer mehr Serien her.
Ich versuche zu fliehen aus meiner selbst,
Und schau lieber Serien als dass ich Bücher Welz.

Mit jeder Folge,
Mit jeder Staffel,
versuche ich zu fliehen.
Wünschte ich wäre im Seriengeschehen,
Doch das wird nie geschehen.

Doch dennoch versuche ich es stundenlang,
Auf dass mein Körper, Köpf,
einfach alles nicht mehr kann.
Meine Seele leidet ebenso darunter,
Deshalb ist die auch nicht mehr munter.

Sie kann und mag nicht mehr,
Deshalb sagt sie eine Lösung muss her.
Jedoch versteht mein Geiste es nicht,
Bis mein Körper daran zerbricht.