Hey, du schon wieder…
Du bist Herzlich eingeladen auch Teil 2 zu lesen.
Wenn du Teil 1 noch nicht gelesen hast solltest du aber JETZT nicht weiterlesen, da ich jetzt Spoilern könnte.
In Teil 2 hat Barry leider seine Fähigkeit verloren, jedoch stört ihn das Anfangs nicht, da er mit etwas anderem mehr beschäftigt sein wird. Aber am besten liest du das selbst.
- Entspannung im Park
- Geschichtsstunde mit Barry
- Star Labs ist besorgt
- Love is in the Air
- Auf der Suche
- Verrückt vor Liebe
- Projekt Speedforce, Velocity 9
- Eifersucht
- Barry am Ende
- Erstmal eins nach dem Anderen
- Es musste doch so kommen…
Entspannung im Park
[Barry]
Da stand ich nun. Allein gelassen von Marinette und Adrien. Ohne Geschwindigkeit und mit wenig Hoffnung auf Erfolg. Ich habe keine andere Wahl. Ich muss mich wohl ab jetzt wieder an das normale Leben gewöhnen. Ich ging also zu Marinettes Eltern unten in die Bäckerei.
„Guten Morgen ist Marinette bei Ihnen?“
Tom: „Marinette dürfte in ihrem Zimmer sein.“
„Darf ich zu ihr hoch gehen“
Tom: „Natürlich darfst du das.“
Also ging ich nach oben zu Marinette. Sie saß vor ihrem Computer und betrachtete Adrien auf Bildern. Man wenn sie nur wüsste das Chat Noir Adrien ist, sie würde ausflippen und erst dann feststellen, dass Adrien schon immer auf sie stand.
„Hey Marinette. “
Marinette:„Hey Barry. Alles in Ordnung bei dir? Ich meine eigentlich hättest du ja ohne Probleme vom Dach aus rein kommen können.“
„Nein, es ist nichts in Ordnung. Diese blöde Velocity 9 hatte irgendeinen Fehler. Ich habe jetzt meine Geschwindigkeit komplett verloren.“
Ich konnte mich mit meinen Gefühlen nicht mehr zurück halten und brach in Tränen aus.
„Ich werde nie wieder nach Hause kommen. Es ist hoffnungslos.“
Marinette: „Wir bekommen das schon wieder hin.“
„Wie kannst du dir da nur so sicher sein? Ich kann nicht mehr in meinem Blut nach der Lösung für mein Problem suchen. Es ist weg. Meine Speedforce ist weg.“
Marinette: „Komm mal her. (Sie nahm mich erstmal beherzt in den Arm und streichelte über meine Haare) Wir finden schon eine Lösung. Ich meine wir können ja Frau Mandeleive fragen, an was sie sich noch erinnern kann.“
„Danke Marinette, ohne dich wäre ich jetzt vermutlich aufgeschmissen.“
Marinette: „Komm wir schnappen jetzt erstmal frische Luft und ich zeige dir Paris ein bisschen genauer.“
Sie ging mit mir durch den Park am Eifelturm.
Marinette: „Sag mal wie ist es eigentlich bei euch so? Ich meine gibt es Unterschiede oder eher nicht?“
„Naja, an sich nicht so große. Aber ein paar gibt es. Bei unserer Welt sind der Park und das Louvre ganz wo anders. Es befindet sich dort nur der Eifelturm. Der Rest ist irgendwo in Frankreich verteilt. Zusätzlich habt ihr eine andere Physik, das ist auch der Grund warum ich nicht genug Geschwindigkeit hatte um zurück zu kommen. Naja zum Glück, sonst hätte ich ja keine neuen Freunde gefunden.“
Marinette lehnet sich mit dem Kopf an meine Schulter und nahm meinen Arm. Ich wurde Rot.
Geschichtsstunde mit Barry
[Marinette]
Ich sah Adrien mit Nino im Park.
„Da steht Adrien. Was mach ich jetzt? Barry hilf mir.“
Ich versteckte mich hinter ihm.
Barry: „Ganz ruhig. Schau mich mal an, meinst du das ist unauffälliger als ganz normal mit einem freundlichen und netten Lächeln an ihm vorbei zu laufen und hallo zu sagen? Du schafft das schon Marinette, du rettest Paris fast jeden Tag, da wirst du das erst recht hin bekommen.“
Tikki: „Du weißt, dass er Recht hat. Ich meine das versuche ich dir ebenso die ganze Zeit zu erklären und er kennt dich sogar besser als ich. Adrien kennt er auch, also Trau dich.“
„Okay, ich schaff das.“
Ich ging mit gehobenem Kopf auf ihn zu. Doch kurz bevor ich ihn erreichen konnte stolperte ich über eine Bananenschale. Barry fing mich auf.
Barry: „Du bist ja in Wirklichkeit so Tollpatschig wie bei uns in der Serie.“
Er lächelte mich dabei an. Aber irgendwas stimmte mit ihm nicht.
„Barry, du sprühst ja Funken.“
Barry: „Ist das eine Redewendung?“
„Nein du hast deine Blitze an dir“
Er schaute an sich hinunter und sah sie. Er war darüber aber nicht wirklich Glücklich.
Barry: „Das ist nicht gut, geh bitte etwas zu Seite. Das letzte Mal habe ich dadurch jemanden großen Schaden zugefügt. Ich habe mich nicht mehr unter Kontrolle.“
Ich ging aber nicht von ihm weg, sondern zu ihm hin.
„Beruhige dich erstmal. Um mich klein zu kriegen braucht man ein bisschen mehr als das.“
Ich legte meine Hand auf seine Augen.
„Jetzt atme erstmal tief ein und aus. Ich bin hier und du bist in Sicherheit.“
Es brachte wirklich was. Es hörte schon nach wenigen Sekunden auf.
Barry: „Was hast du gemacht?“
„Ich weiß es nicht, aber ist doch egal. Ich meine es hat ja funktioniert.“
Barry: „Du hast recht.“
[Adrien]
Ich sah Barry mit Marinette im Park, während die beiden rumturtelten. Ich ging zu ihnen, um dies zu unterbrechen. Hätte Plagg das gesehen wäre ihm jetzt bestimmt schlecht.
„Hey Marinette, hey Barry. Was ein Zufall, dass ihr hier seid.”
Barry und Marinette: „Hey Adrien, hey Nino. “
Nino: „Hey. Geht es euch zwei soweit wieder besser? Ich meine nicht jeder steckt es so leicht weg vergiftet zu werden.“
Marinette: „Mir geht’s gut. Ich meine ich lag ja nicht wie unser Freund hier schon im Sterben.“
Sie stupste ihn an der Nase. Ich bin auch noch da.
Barry: „Naja bei mir war es ja selbst verschuldet. War aber nicht das erste Mal.“
Nino: „Hoffen wir mal, dass es das letzte Mal war. Sag mal, was ganz anderes. War die Geschichte mit deinen Eltern eigentlich war, oder hast du das einfach nur gesagt?”
Marinette: „Das würde mich auch interessieren.“
„Mich erst recht.“
Barry: „Das war nicht ganz gelogen. Meine Mutter wurde getötet. Von einem, der genauso schnell war wie ich. Er tötete sie, damit ich zu Flash wurde. Mein Vater schickte mich als es passierte weg. Ich kam bei dem Polizisten, welcher an die Unschuld meines Vaters glaubte, unter und mein Vater ins Gefängnis. Seit dem hatte ich zwei wunderbare Väter. Einer den ich immer am Telefon in der Zelle erreichen konnte und einer der mich genauso liebte wie er. Jedoch kam mein leiblicher Vater durch den letzten Superschurken um, weshalb ich jetzt nur noch Joe habe.“
Marinette: „Das tut mir aber leid.“
Barry: „Das muss es dir nicht. Das ist halt eben das Problem, wenn man seine Identität preisgibt.“
Marinette: „Was, warum das denn? Wem hast du es verraten?“
Barry: „Der Bösewicht hat sich als Superheld ausgegeben und hatte sich unser Vertrauen angeeignet. Ich hielt es nicht für nötig meine Identität vor ihm zu verstecken, weshalb er es ausnutzte. Er klaute mir meine Speedforce mit einer Apparatur und sabotierte unsere Arbeit. Er tötete meinen Vater, um mich dazu zu bringen, dass ich ihm helfe sich selbst am Leben zu halten. Das ist aber eine Geschichte für sich. Das tat ich letzten Endes auch, aber ich habe ihm eine Falle gestellt und ihn besiegt. Es brauchte meine Familie aber dennoch nicht zurück.“
Alle schwiegen.
Nino: „Leute wollen wir um die Stimmung aufzumuntern ein Eis essen gehen?“
Alle nickten nur leicht.
Star Labs ist besorgt
[Wally]
“Cisco, wir müssten ihn doch eigentlich demnächst mal finden? Wir waren jetzt schon in mehr als 100 Welten.“
Cisco: „Warte mal, du hast mich auf eine Idee gebraucht. Was ist wenn Barry nicht in einer anderen Welt ist, sondern in einem anderen Universum?“
„Wie meinst du das?“
Cisco: „Es gibt auch noch andere Universen. Wir haben bis jetzt nur nach anderen Welten gesucht, aber wenn er sich in einem Fiktionalen Universum befindet?“
„Das müssen wir den anderen auch noch sagen. Los Cisco bring uns nach Hause um die Information weiterzugeben.“
Cisco öffnete uns ein Portal was uns nach Hause brachte.
[Catlin]
„Und, habt ihr ihn gefunden?“
Wally: „Nein, leider nicht. Aber wir haben eine Theorie…“
Harrison Wells: „Na dann haut sie Raus. Ich werde ja nicht junger…“
Cisco: „Also, es könnte sein, das Barry in einer komplett anderen Dimension gelandet ist. Vielleicht hat diese Dimension sogar eine andere Physik, weshalb er es nicht zurück schafft.“
Harrison Wells: „Interessante Theorie. Hast du irgendeinen Beweis?
Cisco: „Nein, den habe ich nicht.“
„Harry, wofür brauchen wir denn einen Beweis. Ich meine es geht um Barry und er würde das gleiche auch für jeden von uns tun.“
Harrison Wells: „Sie haben Recht. Wir sollten anfangen zu suchen. Doch bevor ihr anfangt sollten wir erstmal Wally und auch Jessie einen Tachyonen Beschleuniger zusammenbauen. Wenn es so ist, das die Physik eine andere ist, kann euch dies vielleicht retten.“
„Und was mache ich so lange? Ich meine ich habe ihm im gewissen maßen dazu gebracht in diese Situation zu kommen. Ich möchte auch irgendwie helfen.“
Wally: „Wenn wir wissen wo er sich befindet holen wir dich. Das ist das einzige was ich dir momentan versprechen kann.“
„Na gut, aber macht schnell. Ich meine wir wissen nicht was er alles durch machen muss.“
Love is in the Air
[Barry]
Wir gingen zu Andre, um uns ein Eis zu holen.
Andre: „Marinette, Nino Adrien schön euch wieder zu sehen. Nino wo ist Alya? Du isst doch sonst immer mit ihr eines von meinem Eis.“
Nino: „Ich wollte heute mal nur was mit Adrien unternehmen, doch wir trafen zufällig auf unsere Freunde und entschieden das beste Eis in Paris essen zu gehen.“
Andre: „Da bin ich aber froh. Mango für das Haar, Passionsfrucht für die Haut und Karamell für die Augen. Das Eis ist für Nino.“
Nino: „Danke Andre, jetzt denk ich wieder nur an meine Alya.“
Andre: „Adrien. Erdbeere und Blaubeere, das das mal etwas werde. Ich glaube bald findest du auch deine Geehrte.“
Adrien: „Vielen Dank.“
Andre: „Marinette. Bei dir sehe ich ja eine neue Liebe. Erdbeer-Bananen trägt nur der wahre und Schokolade für seine Augen und Haare.“
Sie wurde leicht rot, als sie sah auf wen er es bezogen hatte.
Marinette: „Ich glaube du irrst dich, ich meine ich glaube ich bin immer noch in den gleichen verliebt.“
Andre: „Meine Liebe Marinette, in solchen Sachen irre ich mich nie. Ich sehe es in deinen Augen. Und nun zum letzten aus der Gruppe. Wie heißt du?“
„Barry“
Andre: „Du kennst mich noch nicht, das ist mir klar. Doch dennoch erkenne ich die Sorte, oh ja. Erdbeer-Jogurt und Schokolade für ihre Kleidung. Heidelbeerblau für ihre Haare und Augen. Sie weiß es noch nicht doch wird ihr bald klar. Sie mag dich jetzt schon und das ist nur wahr. Bis zum Nächsten mal meine Freunde. Andre verteilt weiter seine Himmlischen Träume.“
Ich wurde Rot, als ich realisierte, wer eigentlich gemeint war und wie mich alle anschauten. Aber ich war nicht alleine so. Nein Marinette stand mindestens genauso rot neben mir. Adrien schaute nur von unten heraus und Nino zwinkerte mir nur zu. So nach dem Motto, hey sie hat genauso Interesse.
Nino: „Das ist sicherlich nur ein dummer Zufall, dass die Beschreibungen genau auf euch zwei passen.“
Marinette: „Ja das wird es sicherlich sein.“
Adrien: „Wir sollten unser Eis essen, sonst schmitzt es ja noch.“
„Das wäre schade um das beste Eis von Paris.“
[Marinette]
Mir wurde erst jetzt klar, dass ich die Gefühle für Adrien verloren habe. Ich scheine mich in Barry verguckt zu haben. Aber das kann nicht sein. Ich meine das wird doch eh nichts. Ich meine er will und muss ja wieder nach Hause in seine Welt. Ich muss aber schon zustimmen, dass wir sicherlich ein Dreamteam wären, das schnelle Dreamteam. Was rede ich da? Marinette schlag dir das sofort aus den Kopf. Das hat eh keine Zukunft.
[Adrien]
Marinette: „Wir sehen uns morgen Nino und Adrien.“
Nino: „Bis Morgen.“
Mit gesenkten Kopf: „Ja bis Morgen.“
Warum muss sie sich in ihn vergucken. Ausgerechnet in Ihn. Ich meine ich freue mich ja schon für die zwei, aber wieso Mag sie ihn mehr als mich. Ich meine ich kann zwar nicht so rennen wie er, aber ich bin Chat Noir und rette jeden Tag die Welt. Das ist einfach nicht fair. Er turtelt jetzt weiter mit ihr rum, während ich alleine nach Hause gehe und wieder mich mit dem miesen Geruch von Plaggs Käse abfinden muss. Na Toll. Ach ich liebe mein Leben.
[Marinette]
„Tut mir leid wie ich vorhin bei Andre reagiert habe. Ich meine das ist bestimmt nur ein dummer Zufall. Oder was meinst du?“
Barry: „Ja, vermutlich nur ein blöder Zufall. Ich meine es passt halb Paris auf diese Beschreibungen. Und wer sagt, dass Andre Recht hat. Ich meine, man sieht doch, dass wir von einander nichts wollen, oder?“
„Ja genau…“
Barry: „Ich glaube wir sollten uns jetzt schlafen legen. Morgen kann ich uns leider nicht innerhalb von 2 Minuten fertig machen. Ich spreche morgen erstmal mit Ms. Mandeleive, vielleicht hat sie ja noch die Formel oder ähnliches bei sich, oder ist in der Lage mir zu helfen.“
„In Ordnung.“
Ich legte mich schlafen. Ich träumte von Chat, Barry und mir, wie wir Paris gemeinsam vor Schurken retten, doch dann passierte was. Barry wurde getroffen und fiel in ein tiefes schwarzes Loch. Als er wieder heraus kam fing er an mich und Chat zu hassen. Er verfolgte uns, fing uns ein und schliff uns durch viele Dimensionen, bis wir beide keine Kraft mehr hatten und ihm freiwillig die Miraculous gaben. Ich schrak auf und saß senkrecht im Bett.
Barry: „Ist was passiert?“
„Nein, mir geht’s gut.“
Kurze Zeit war stille.
Barry: „Hattest du einen Albtraum? Das kenne ich. Ich meine wir retten fast jeden Tag die Welt und müssen Sachen machen, die andere nicht mal sich vorstellen können. Das zu verarbeiten fällt keinem leicht.“
„Barry?“
Barry: „Ja?“
„Kannst du bitte wach bleiben bis ich wieder eingeschlafen bin?“
Er kam hoch zu mir ans Bett.
Barry: „Natürlich kann ich das. Ich setzte mich mit auf dein Bett bis du eingeschlafen bist.“
„Du?“
Barry: „Ja.“
„Darf ich dich Mal was fragen?“
Barry: „Na klar.“
„Was war eigentlich das schlimmste, was du jemandem antuen musstest?“
Barry: „Ich musste um das Universum zu retten meine eigene Mutter sterben lassen. Ich musste zusehen, wie sie ein Messer in den Bauch bekam und verblutete. Das sind Bilder, die dich bis zum Lebensende verfolgen.“
„Barry, ich verspreche dir, wir werden dich schon nach Hause bringen. Und es wird auch keiner mehr verletzt. Versprochen.“
Er nahm meinen Kopf in seine Hand und kraulte mir meine Haare.
Barry: „Mach dir erstmal um mich keine Sorgen, ich bin ja gut geschützt mit einer Ladybug an meiner Seite.“
„Ich we (Gähnend und leiser werdend) iß dein Vertrauen zu schätzen.“
Ich hörte ihn noch ganz leise sagen.
Barry: „Ich deins auch Marinette. Schlaf diesmal besser, ich bin ja jetzt bei dir.“
Auf der Suche
[Barry]
In der Zwischenzeit sind wir in der Schule angekommen.
„Entschuldigt mich, ich muss mich auf die Suche nach Ms. Mandeleive machen. Ich habe noch ein paar Fragen an sie.“
Ich machte mich auf den Weg zu ihr. Ich meine wo sollte unsere verrückte Chemielehrerin den sonst sein, als im Chemieraum?
„Guten Morgen Ms. Mandeleive. Dürfte ich sie kurz stören?“
Ms. Mandeleive: „Guten Morgen Barry, komm rein.“
„Ich wollte mich für die Vorfälle von gestern entschuldigen. Ich meine ich hätte ehrlich zu ihnen sein müssen, aber das ist ja auch nicht so einfach als gestrandeter Superheld.“
Ms. Mandeleive: „Nein, mir tut es leid. Ich meine ich hätte dich fast töten wollen.“
„Ist schon in Ordnung. Ich wollte sie fragen, ob sie diesmal mit mir zusammenarbeiten wollen. Ich komme leider nicht nach Hause ohne das Velocity 9. Und momentan habe ich ein noch viel größeres Problem, Ihr Velocity hat meine Kräfte außer Kraft gesetzt.“
Ms. Mandeleive: „Natürlich helfe ich dir. Interessant, kann es sein, das es dir die Kräfte entzogen hat, da es ja nicht eine Speedforce als Basis benötigte? Und wie willst du deine Speedforce wiedererlangen?“
„Diese Theorie ist einleuchtend. Also es ist so, dass ich dieses Problem schon mal hatte. Wir müssen eine Art Mini-Teilchenbeschleuniger bauen, der seine Strahlung nur auf mich konzentrierte. Zusätzlich benötige ich noch verschiedene Chemikalien, welche ich ebenso früher bei der ersten Explosion benutzte.“
Ms. Mandeleive: „Ich werde dir versuchen so gut wie möglich zu helfen. Ich meine das ist nicht mein Fachgebiet, aber ich glaube ich kann dir am ehesten helfen. Also was benötigst du.“
„Als erstes benötige ich einen leistungsstarken Computer. Am besten mit Drei Monitoren. Nach dem Rest muss ich schauen, sobald ich die Baupläne am Computer entworfen habe und entsprechende Simulationen durchgeführt habe. Ich benötige ihre Hilfe bei der Durchführung und der Zusammensetzungen der Chemikalien, welche ich mir während dieser Explosionssimulation verabreichen muss.“
Ms. Mandeleive: „Ok. Mach dir keine Sorgen, wir kriegen das bestimmt hin. Hast du schon eine Idee, wo wir es aufbauen könnten?“
„Naja ich habe eine Überlegung. Folgen sie mir.“
Ich führte sie zu den versteckten Kellerräumen der Schule, welche nirgends gelistet waren und auch nicht zu erkennen sind.
„Ich brauche nur eine Starkstromleitung bis hier runter, danach ist dieser Raum perfekt.“
Ms. Mandeleive: „Ich werde mal den Hausmeister ansprechen. Ich sage es wäre für Baumaßnahmen die in diesem Raum getroffen werden sollen.“
„Perfekt.“
Ms. Mandeleive: „Du solltest jetzt aber echt in den Unterricht, um keinen Verdacht zu schöpfen.“
„Da haben sie natürlich Recht. Ich werde sie später nochmal auf den neusten Stand bringen.“
In Barrys Welt
[Wally]
Harrison Wells: „Cisco, Wally, wir haben die Tachyonen Beschleuniger fertig. Ich hatte mit Catlin auch noch die Idee, dass ihr meine Tochter Jessy und Gypsy um Hilfe fragen könntet. Wir haben für sie ebenso einen Tachyonen Beschleuniger gebaut, welchen du ihr nur noch bringen müsstest. Bei deinem gibt es eine Besonderheit. Wenn du genau hinschaust fällt sie dir auf.“
„Sind das nicht eigentlich 2 stück?“
Harrison Wells: „Ganz genau. Du kannst den einen Beschleuniger vom anderen trennen. Für dich heißt das, dass du momentan beide nutzen kannst und dem entsprechen auch schneller als sonst bist. Sobald ihr Barry gefunden habt könnt ihr ihm den zweiten geben und ihn wieder mitbringen.“
Cisco: „Um nochmal zusammenzufassen. Wir suchen Barry mit Jessy und Gypsy auf, geben ihm den Beschleuniger und bringen ihn wieder mit?“
Harrison Wells: „Genauso ist es. Es wird nur jedoch nicht so einfach sein, wie diese Zusammenfassung wirkt. Jede Dimension hat andere Verhältnisse und eine Andere Physik. Ihr müsst deswegen überaus vorsichtig sein.“
„Das bekommen wir schon irgendwie hin.“
Ich ging los um Jessy aufzusuchen und ihr den Tachyonen Beschleuniger zu geben. Ich kam noch nicht mal richtig in ihrer Welt an als sie mich freundlich begrüßte, indem sie mich in den Arm nahm.
Jessy: „Wally, hey ich sehe dir geht’s gut. Was machst du denn hier?“
„Ich wollte dich und Gypsy suchen. Wir brauchen eure Hilfe.“
Jessy: „Gypsy ist momentan einen Flüchtigen Springer jagen. Du weißt ja als Weltübergreifender Kopfgeldjäger hat man nicht nur Verbrecher in seiner Welt zu jagen, wie wir es machen. Wobei braucht ihr den unsere Hilfe?“
„Barry ist verschwunden. Er testete seine Geschwindigkeit und scheint jetzt seit fast zwei Wochen in einer anderen Dimension festzustecken Cisco und ich suchten bis jetzt schon verzweifelt in anderen Welten und fanden ihn nicht, worauf wir die Idee mit den anderen Dimensionen herausfanden.“
Jessy: „Und wie stellst du dir vor, dass wir helfen können? Ich bin nicht schnell genug um durch Dimensionen zu reisen.“
„Das wissen wir. Ich wäre auch nicht schnell genug. Deshalb haben wir Tachyonen Beschleuniger gebaut.“
Jessy: „Ist das nicht das Ding, was Reverse Flash nutzte um schneller zu werden?“
„Ja, ganz genau. Und es verursacht keinerlei Schaden an uns Speedster. Es benötigt nur ein Bisschen Übung, bis man damit zurechtkommt.“
Jessy: „Das ist ja cool. Worauf warten wir dann noch? Lass Gypsi suchen gehen und auf geht’s. Holen wir Barry zurück.
„Ich habe nichts anderes von dir erwartet.“
Verrückt vor Liebe
In Paris
[Marinette]
„Und was meinst du Alya, mag er mich auch, oder eher nicht?“
Alya: „Das musst du noch selbst herausfinden. Ich habe ihm versprochen egal was er sagt, es für mich zu behalten.“
„Ach komm schon. Du wolltest dich doch eigentlich für mich umhören.“
Alya: „Tut mir leid, aber versprochen ist versprochen. Aber denk daran, hör auf dein Herz und lass dich nicht durch deinen Kopf trügen.“
„Ich versuche es Alya, aber danke.“
Alya: „Wir sollten uns jetzt aber auf den Weg zum Unterricht begeben.“
„Ja da hast du mal wieder Recht.“
[Barry]
Ich saß wieder im Klassenraum und versuchte die Formel für das Velocity 9 zu entwerfen. Ebenso plante ich noch an dem Projekt Speedforce weiter. Ich ließ mich nicht von meiner Arbeit abhalten, sowohl von Marinette als auch von der Lehrerin.
Lehrerin: „Barry, du sollst dich auf den Unterricht konzentrieren! Barry!“
„Oh. Entschuldigung ich habe nicht mitbekommen das sie mit mir reden. Was haben sie gesagt?“
Lehrerin: „Ich habe gesagt, dass du dich auf den Unterricht konzentrieren sollst und nicht irgendwas anderes machen sollst.“
„Tut mir leid. Das wird nicht mehr vorkommen.“
Lehrerin: „Das hoffe ich für dich. Sonst wirst du mit mir nämlich große Probleme bekommen. Ist das Klar?“
„Ja. Glasklar.“
Natürlich sagte ich das eigentlich nur, damit sie ruhe gab. Ich machte unauffälliger weiter und wurde den Rest des Tages nicht mehr erwischt. Ich habe das Velocity 9 jetzt komplett ohne meine DNA entwerfen können. Zusätzlich habe ich um die zwölf Simulationen bezüglich dem Projekt Speedforce durchgeführt, leider war jede von ihnen negativ. Ich habe leider nicht das Material um diese Apparatur stabiler zu bauen, aber ich werde es schon irgendwie hinbekommen müssen.
„Marinette ich werde noch mit Ms. Mandeleive reden bezüglich dem Projekt Speedforce.“
Marinette: „Barry ich wollte dir noch was sagen.“
„Ja?“
Marinette: „Ich… Ich hoffe ihr bekommt das demnächst hin. Ich meine deine Freunde und Freundin vermissen dich schon sicherlich.“
„Also das meine Freunde mich vermissen ist gut möglich, aber meine Freundin kann mich nicht vermissen, da ich keine habe.“
Marinette: „Tut mir leid. Das wusste ich nicht. Du wirktest nur so als hättest du eine Freundin.“
„Das macht ja nichts. Das höre ich öfter und ich werde auch oft gefragt warum ich keine habe, aber auf diese Frage habe ich ja selber keine Antwort. Du hast in der Zwischenzeit keinen Freund bekommen oder?“
Marinette: „Warum in der Zwischenzeit? Achso stimmt du weißt ja wie wir leben. Nein habe ich nicht. Ich meine das muss ja nicht so bleiben. Ich meine das könnte sich auch spontan andern.“
Alya: „Unsere Marinette schämt sich schon wieder, aber das kennst du ja bereits. Mach dir nichts draus. Sie braucht einen Moment.“
„Ok ich meine ich muss eh noch was mit Ms. Mandeleive klären. Bis Später Marinette und Alya.“
[Marinette]
„Hast du das gehört? Er hat meinen Namen total liebevoll ausgesprochen.“
Alya: „Er spricht jeden Namen so aus Marri. Beruhige dich mal wieder das ist langsam echt angsterregend.“
Ich starrte wie gelähmt ihm hinterher.
Alya: „Marri, du musst es ihm langsam wirklich sagen. Wenn er erst die Maschine fertiggestellt hat ist es zu spät.“
„Du hast Recht. Aber ich finde nie den passenden Zeitpunkt dafür. Ich versuche heute Abend mein Glück.“
Alya: „Ich wünsche dir viel Glück bei deinem Vorhaben. Stell heute nichts mehr an.“
„Ich verspreche nichts, aber ich versuche mein bestes.“
Projekt Speedforce, Velocity 9
[Barry]
Ich bin also nach unten in den Kellerraum der Schule gegangen und habe die Simulationen durchgeführt. Als erstes für das Velocity 9, welches ein voller Erfolg war, und danach für das Projekt Speedforce, welches eher schlecht als recht verlief. Es kam Ms. Mandeleive herein.
„Hallo. Ich bin etwas weiter gekommen. Ich habe es hinbekommen das Velocity 9 vollständig herzustellen. Aber das Projekt Speedforce läuft eher schlecht. Ich habe mindestens 40 Simulationen durchgeführt. Alle waren negativ. Vielleicht können sie mir ja helfen.“
Ms. Mandeleive: „Ich schaue mal drüber. Andere Frage, warum mischen wir nicht erstmal das Velocity 9 und schauen mal wie es sich bei dir, in deinem momentanen Zustand verhält?“
„Ich habe nicht so weit gedacht. Ich war zu sehr damit beschäftigt diese Simulation zu stabilisieren, dass ich mir um diese Idee keine Gedanken gemacht habe. Ich werde es mal ausprobieren. Ich kann es ja zusammenmischen, während sie sich um die Simulationen kümmern.“
Ms. Mandeleive: „In Ordnung Barry.“
Also mischte ich genau nach meiner Formel die Chemikalien zusammen, während Ms. Mandeleive weitere Simulationen durchführte. Ich war fertig mit mischen, als ich den Computer nur sagen hörte: Simulation erfolgreich, alle Werte stabil. Erfolgschance liegt bei 75%.
„Was haben sie anders gemacht als ich? Ich meine ich habe alles eingegeben was ich aus meiner Welt wusste.“
Ms. Mandeleive: „Das war dein Problem, Barry. Du hast das eingegeben was du von deiner Welt wusstest. Wir haben zwar so ziemlich die gleichen Materialen, aber eine komplett andere Physik. Zumindest denke ich das, wenn ich mir deine Werte betrachte, die du eingegeben hast. Ich habe deine Werte einfach auf unsere Formeln eingesetzt und es hat Funktioniert.“
„Vielen, vielen Dank. Ich meine ich glaube so nah war ich vorher noch nicht. Das heißt ja, dass ich bald wieder nach Hause kommen könnte.“
Mir wurde aber erst jetzt klar, dass ich ja wirklich bald nach Hause könnte. Nur was ist dann mit Marri, Chat, Alya, Nino und den ganzen anderen? Ich kann doch nicht einfach so gehen, zumindest nicht ohne mit Marinette über meine Gefühle zu ihr gesprochen zu haben. Ich muss es ihr erzählen, aber wie und wann? Ich werde schon einen passenden Zeitpunkt finden, zumindest hoffe ich das.
Ms. Mandeleive: „Wollen wir noch gemeinsam das Velocity 9 zusammenmischen?“
„Das brauchen wir nicht, ich bin schon fertig. Wir müssten es nur testen.“
Ms. Mandeleive: „Traust du dir das zu? Ich meine das letzte Mal hast du deine Fähigkeiten verloren. Ich weiß nicht was dieses Mal passieren könnte.“
„Ja. Ich meine mir bleibt ja nichts anderes übrig.“
Also nahm ich das Velocity 9 und füllte es in eine Spritze. Ich nahm mir meinen Gürtel und schnürte mir den Arm ab.
„Sind sie bereit?“
Sie nickte und ich spritzte es mir.
Eifersucht
[Barry]
Im ersten Moment passierte nichts, doch nach wenigen Sekunden merkte ich wieder das Gefühl von der Speedforce in mir. Ich hatte sie wieder für mich. Ich bin wieder schnell, endlich.
„Ms. Mandeleive, es funktioniert. Ich mische noch ein bisschen im Voraus zusammen und werde schon Mal die Teile für das Projekt Speedforce zusammensuchen und vielleicht sogar zusammenbauen. Sie können, wenn sie wollen nach Hause gehen. Ich werde sie kontaktieren, wenn ich bereit bin.“
Ich mischte es also zusammen und besorgte alle Teile. Nachdem ich das tat wollte ich eigentlich zu Marinette und mit ihr reden, aber ich sah sie als Ladybug mit Adrien als Chat Noir einen Gegner bekämpfen. Den Gegner, den sie bekämpften kannte ich nicht. Es war mir aber egal. Ich ging zu Marinette.
„Hallo Ladybug, wo ist der Akuma?“
Marinette: „Er ist in dem Bild in seiner Hosentasche.“
Ich rannte los, nahm den Akuma an mich, brachte Marinette und Adrien etwas weiter weg von dem Gegner und gab Marinette das Bild.
Adrien: „Was ist denn jetzt passiert?“
Ich stand nur winkend da.
Adrien: „Ach du bist es Barry. Warum lässt du uns nicht unsere Arbeit machen und hängst dich mit rein?“
„Ich dachte ihr könntet Hilfe gebrauchen. Zumindest sah es so aus. Und ich meine es wurde ja keiner verletzt und ich habe euch doch gut geholfen. Jetzt neutralisieren wir mal lieber den Akuma, danach können wir ja weiter reden.“
Marinette neutralisierte ihn und die Diskussion mit Adrien ging weiter.
Adrien: „Also warum machst du das und warum bist du nicht wieder auf deiner Welt, wenn du deine Fähigkeit wieder hast? Ich meine wir brauchen deine Hilfe nicht. Wir haben das bis jetzt auch ohne dich hinbekommen.“
Marinette: „Chat! Er ist unser Freund! Und wir hatten die Situation wirklich nicht mehr unter Kontrolle. Also was ist dein Problem?“
Adrien: „Mein Problem? Mein PROBLEM! Er ist noch hier und klaut mir meine beste Freundin. Ich meine was will der! Will der mir nur die Freundin klauen oder was? Das ist nicht fair. Ich hasse diesen Kerl!“
Marinette: „Jetzt beruhige dich doch erstmal. Das ist sicherlich nicht das, was er erreichen wollte. Ich meine Barry hat bis jetzt jedem geholfen und keinem was Böses getan.“
Adrien: „Na toll, jetzt hat er dich auch noch auf seiner Seite. Das heißt wohl, dass ich ab jetzt alleine zurechtkommen muss.“
Er verschwand wütend von dem Platz. Und ich vermute er verwandelte sich zurück.
[Howk Moth]
Wieder eine wütende Seele die meine Hilfe brauch. Warte Adrien? Ich werde nicht meinen eigenen Sohn Akumatisieren! Das wäre zu auffällig und er würde zu gefährlich werden, wenn er die Miraculous mir bringen würde. Ich meine Ladybug hat ihn schon öfter gerettet. Das kann ich nicht.
[Marinette]
„Was war denn gerade mit Chat Noir los? Ich meine so wütend habe ich ihn noch nie erlebt. Weißt du was er meinte mit „Er klaut mir meine beste Freundin“?“
Barry: „ Ich habe eine Vermutung. Meinst du ich sollte mal mit ihm reden?“
„Ich glaube du solltest es nicht machen. Ich werde mit ihm reden. Sag mal habt ihr es wieder hinbekommen mit deiner Speedforce?“
Barry: „Nein leider nicht. Ich habe aber die Formel für das Velocity 9 gefunden und kann es jetzt produzieren.“
„Schade… Naja ich rede jetzt mal mit Chat Noir und danach muss ich nochmal mit dir über etwas reden.“
Barry: „Das wollte ich auch.“
Ich ging also Chat hinterher um mit ihm zu reden.
[Adrien/Chat Noir]
„Man ich habe jetzt echt keine Lust mich weiter als Adrien zu verstecken, Plagg verwandle mich wieder.“
Kaum tat ich das sah ich Ladybug vor mir.
C„Was willst du denn jetzt bei mir Ladybug?“
Marinette: „Ich wollte mit dir wegen vorhin reden.“
„Es gibt aber nichts zu bereden.“
Marinette: „Doch das gibt es. Was hast du denn gegen Barry? Ich würde es gerne verstehen.“
„Ok also es ist so, dass er mir seit er da ist meine beste Freundin ausspannt. Genau zu dem Zeitpunkt, wo ich mir nicht sicher bin, was ich für sie empfinde. Ich bin mit der ganzen Situation überfordert. Und kaum habe ich die Situation mit ihr vergessen taucht er wieder auf und du beschützt ihn und stellst dich auch auf seine Seite. Ich meine, was mache ich falsch, warum habe ich niemanden der zu mir hält und warum hasse ich ihn so dafür.“
Marinette: „Es ist natürlich nicht einfach, aber sowohl für dich, als auch für ihn. Ich meine er wollte hier nicht landen und dir die Freundin klauen und wegen mir musst du dir keine Sorgen machen. Ich meine wir sind ein Team, ein verdammt gutes Team. Ich halte nur zu ihm, weil er ja wirklich nichts gemacht hat.“
„Woher weißt du das? Woher willst du wissen, dass er der Unschuldige ist? Du bist nicht den ganzen Tag bei ihm.“
Marinette: „Ich bin schon recht lange in seiner Nähe, aber immer nicht, da gebe ich dir Recht. Aber dennoch vertraue ich ihm und das solltest du genauso. Nimm dir den Rest des Tages doch mal eine Auszeit. Du arbeitest mindestens genauso viel wie ich, ich übernehme heute die Pflichten mit Barry, wenn es dir nichts aus macht.“
„Ok vielleicht hast du ja recht, ich könnte vielleicht einfach eine Auszeit gebrauchen, danke.“
Marinette: „Nicht vielleicht. Ich habe recht, genieß deinen freien Abend.“
Barry am Ende
[Barry]
Ich stand also wieder alleine da. Wobei ich diesmal etwas schneller war als das letzte mal. Also machte ich mich auf den Weg zu Marinette. Ich wusste nicht wo sie ist, weshalb ich wieder sehr viel durch die Gegend Rannte um sie zu suchen, doch vergebens. Aber mir viel auf, das das Velocity seine Wirkung verlor. Ich schaffte es noch zur Schule und nahm mir ein bisschen auf Reserve mit, danach verlor es seine Wirkung. Ich nahm es erneut ein und wartete bei Marinette daheim. Doch nach fast einer Stunde rannte ich wieder in die Schule. Ich möchte ja schließlich wieder heim, bevor ich dies nicht mehr kann oder sogar möchte. Ich hinterließ ihr einen Zettel auf dem Stand, dass ich an dem Projekt Speedforce weiterarbeite.
[Marinette]
Wo ist Barry? Ich sollte mal bei mir daheim nachschauen, ich meine ich muss ihm doch meine Gefühle gestehen. Ich ging nach Hause, aber sah nur einen Zettel, auf dem stand, dass er daran arbeitet heim zu kommen. Bitte nicht. Ich ging also zur Schule und verwandelte mich zurück und suchte ihn.
„Barry? Bist du da?“
Ich kam in den Keller rein und sah nur einen Haufen Ampullen auf den Boden. Zwischen den ganzen leeren Ampullen befand sich Barry, der irgendwie nicht so gut aussah.
„Barry? Geht es dir gut?“
Barry: „Wieso, wieso muss es dieses Risiko geben. Ich kann das nicht eingehen, aber ich muss. Ich muss weitere Simulationen durchgehen. Weitere Simulationen.“
Ich sah auf den Computer und sah, dass es inzwischen fast 23975 Simulationen in den letzten 30 minuten waren. Barry saß immer noch unverändert auf dem Boden und redete vor sich hin.
„Barry“ Ich fasste ihn an die Schulter. Er stand sofort auf und lief hinter mich. Ich bekam von dieser Reaktion eine Gänsehaut.
Barry: „Marinette?“
„Barry, ja ich bin es, was machst du hier?“
Barry: „Ich muss nach Hause, nach Hause.“
„Nein, du kommst jetzt erstmal wieder mit zu mir und wir entspannen uns.“
Barry: „Aber ich muss fertig werden.“
„Das hat noch Zeit. Ich möchte erstmal in Ruhe mit dir reden.“
Also nahm ich ihn wieder mit zu mir.
Erstmal eins nach dem Anderen
[Barry]
„Also was gibt’s? Ich muss wieder schneller werden. Ich muss Heim.“
Marinette: „Ich wollte dir was beichten.“
„Ich dir eigentlich auch, aber das geht nicht, ich kann nicht.“
Marinette: „Was kannst du nicht?“
„Ich kann dir das nicht sagen.“
Marinette: „Warum nicht?“
„Weil ich heim muss.“
Marinette: „Ich möchte aber das du bleibst. Ich muss dir beichten, dass ich dich, glaube ich, liebe. Jetzt weißt du, was ich von dir wollte, was wolltest du von mir?
„Ist, ist das dein ernst? Nein, gar nicht gut, ich muss doch heim. Ich habe mich nämlich genauso in dich verliebt, aber ich habe pflichten daheim und kann meine Leute nicht im Stich lassen.“
Marinette: „Warte du, du liebst mich auch?“
„Natürlich, was meinst du, warum ich so schnell wie möglich Heim wollte, damit dies nicht passiert, weil ich sonst nicht loslassen kann.“
Marinette: „Das musst du doch nicht.“
Marinette kam mir naher und wir schauten uns tief in die Augen.
Marinette: „Wir bekommen das wieder hin, du musst nur an deinen Glücksbringer glauben.“
Was mache ich jetzt? Ich muss sie hier im kalten stehen lassen, sonst bin ich hier gefangen. Aber ich möchte hierbleiben. Ich möchte nicht mehr Heim, nicht unter diesen Umständen.
„Marinette es tut mir leid, ich kann das einfach nicht, vor allem, da ich weiß, dass das mit Adrien was werden könnte. Ich kann es einfach nicht.“
Marinette: „Was?“
„Ich muss wieder weg und an dem Projekt arbeiten, es tut mir leid.“
Marinette: „Na schön, wenn du aber kein Velocity mehr hast komm nicht mehr zu mir und frag nach Hilfe.“
Marinette hatte Tränen in den Augen, die, welche ich mir verkniff.
Marinette: „Tikki verwandle mich bitte, ich muss hier weg.“
Es musste doch so kommen…
[Howk Moth]
„Oh viele negative Emotionen. Warte Ladybug und Barry, unser Blitz. Auf welches Pferd setze ich? Die Gefühle von Ladybug sind stärker, jedoch ist Barry mit der Verstärkung durch einen Akuma nicht aufzuhalten. Ich warte ab, mein Bauchgefühl sagt, es wird nicht lange dauern, bis Barry was Dummes macht und dann hol ich in mir.“
[Barry]
„Ich habe die Simulation jetzt auf 85% Erfolgschance bekommen, jedoch sind die anderen 15% die Wahrscheinlichkeit, dass mir die Maschine explodiert. Egal ich habe eh nichts mehr zu verlieren, keine Geschwindigkeit, keine Marinette, kein Zuhause, einfach nichts mehr.“
Ich startete also die Maschine und stellte mich hinein. Maschine funktioniert. Sie hatte nun 75% Leistung, aber sie braucht mindestens 80%, also erhöhte ich die Leistung über eine Fernbedienung, und es kam, wie es kommen musste. Die Maschine brach erst an der Stromzufuhr zusammen und letztendlich am Internen Transformator, der so überlastet wurde, dass er explodierte. Also lag ich erstmal unter den Trümmern meiner Dummheit, Verzweiflung, Trauer, Wut und Überheblichkeit begraben. Dazu kam, dass ich meine Beine nicht mehr spürte, da mir ein schweres Metallteil die Wirbelsäule brach.
[Marinette]
Währenddessen
Ich wusste nicht, was ich machen sollte, also holte ich mir dort Rat, wo ich es am wenigsten vermutete. Ich ging zu Adrien nach Hause um mit ihm zu reden.
„Adrien, bist du zu Hause? Ich bräuchte einen Zuhörer und weiß, dass du mir sicher helfen kannst.“
Adrien: „Hallo Ladybug, natürlich kann ich dir helfen. Was ist den passiert, du bist ja völlig aufgelöst.“
„Ich habe mich mit Barry gestritten.“
Adrien: „Warum denn das?“
„Ich war, bin glaube ich in ihn verliebt und habe ihm dies gebeichtet, jedoch ist er davon besessen mich zu vergessen und nach Hause zu gehen.“
Adrien: „Du bist in Barry verliebt?“
„Ja.“ Ich weinte ein bisschen.
Adrien: „Und warum kann ich dir da jetzt helfen? Ich bin da glaube ich die falsche Adresse.“
„Nein, eben nicht, du warst der erste, in den ich verliebt war. Nur dadurch, dass ich hier mit dir rede geht es mir schon etwas besser.“
Auf einmal ertönte ein riesen knall durch die ganze Stadt. Die schule stürzte komplett zusammen.
„Nein, NEIN, das kann nur Barry gewesen sein. Ich muss ihm helfen. Danke, dass du mir zugehört hast.“
Adrien: „Kein Problem m´Lady.“
[Adrien]
Jedoch bekam Ladybug diese Andeutung auf mein Wahres ich nicht mit, da sie zu sehr in Gedanken um Barry war. Wobei ich es diesmal verstand. Ich verwandelte mich natürlich auch um ihr helfen zu können.